Fördergelder für St. Anna in Bacharach-Steg und Burg Stahlberg

Die evangelische Kirche St. Anna in Bacharach-Steeg und die Burgruine Stahlberg werden mit Bundesmitteln aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm VII gefördert: 34.000 Euro gibt es für die Burg Stahlberg, und in Bacharach-Steeg stehen sogar bis zu 300.000 Euro für die Sanierung der Kirche St. Anna bereit. Das teilte Kulturstaatsministerin Prof. Dr. Monika Grütters heute in einem Schreiben an die Mainzer CDU-Bundestagsabgeordnete Ursula Groden-Kranich mit, die im Ausschuss für Kultur und Medien unter anderem für den Denkmalschutz Berichterstatterin ist. Diese freut sich riesig: „Ich bin glücklich, dass wir nach den Geldern für die Orgel der Binger Rochuskapelle und für Burg Rheinstein nun auch noch diese beiden Projekte tatkräftig mit Mitteln aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm unterstützen können.“

Ursula Groden-Kranich hatte die beiden Förderanträge als Abgeordnete des Wahlkreises Mainz-Bingen ausdrücklich unterstützt und sich insbesondere bei Ortsterminen in St. Anna persönlich ein Bild von der Dringlichkeit der Restaurierungsmaßnahmen gemacht.

Neben der großen Bedeutung für die Region sei vor allem das Einbringen von Eigen- und Landesmitteln entscheidend gewesen, lobte die Mainzer Abgeordnete, denn der Bund stelle mit seinen Fördergeldern jeweils maximal 50 Prozent der benötigten Summen. „Sowohl der Rheinische Verein für Denkmalpflege als auch die Kirchengemeinde Vierthäler investieren viel Zeit, Geld und Herzblut in ihre Bauwerke und bewahren sie so für uns alle und für die nachfolgenden Generationen. Ich freue mich schon auf die nächsten Besuche vor Ort und wünsche den Bauherren gutes Gelingen für die Restaurierungsmaßnahmen!“

 

 

Diana Hofmann auf der Europawahlliste

Dieser Tage wurden in Frankenthal die Bewerber des CDU-Bezirksverbandes Rheinhessen-Pfalz für die Europawahl nominiert. Die Ingelheimerin Diana Hofmann wurde dabei auf Platz vier der Bezirksliste gewählt.

In ihrer sehr persönlichen Rede vor den Mitgliedern begründete Hofmann ihre Entscheidung für eine Kandidatur mit dem Wunsch, dass ihr Sohn und alle Kinder auch in Zukunft in einem starken Europa aufwachsen und leben können.  Die Stärke von Europa sei auch, dass jeder die gleichen Chancen für die Zukunft bekomme, so Hofmann.

Diana Hofmann, die 1979 in Thüringen zur Welt gekommen ist, betonte, wie sehr die Wende sie geprägt hatte. „Von heute auf morgen waren die  Grenzen offen und man konnte sich frei bewegen, frei reisen. Endlich durfte ich auf das Gymnasium, Abi machen und studieren – vorher war dies undenkbar. Und dann – wenige Jahre später – fielen auch die europäischen Grenzen“, erklärte sie in der Versammlung.

„Die Kinder von heute kennen Europa ohne Hürden: in den meisten Ländern ohne Geldumtausch oder Grenzkontrollen.“ Diana Hofmann wünscht sich auch für die zukünftigen Generationen, dass diese die großen Freiheiten und Chancen, die Europa bietet, nutzen können.

Diana Hofmann ist seit 2001 CDU Mitglied und saß für die Partei 7 Jahre im Ingelheimer Stadtrat. Seit vielen Jahren wirkt sie als Kreisschatzmeisterin der CDU Mainz-Bingen.

„Es ist für mich eine große Ehre, dass mein Kreisverband mir mit einem einstimmigen Votum das Vertrauen für meine Kandidatur ausgesprochen hat. Ich weiß, dass die Chancen ins Europaparlament einzuziehen für mich eher schlecht stehen, aber ich werde trotzdem einen aktiven Wahlkampf leisten und hier versuchen, unseren Bürgerinnen und Bürgern Europa wieder nah zu bringen und in ihnen die Leidenschaft für Europa wieder neu zu entfachen“, so Hofmann abschließend.

Die Landesliste der CDU Rheinland-Pfalz wird im November aufgestellt.

Ursula Groden-Kranich ist erneut Mitglied der interfraktionellen Parlamentsgruppe „Bahnlärm“

Nachdem die Mainzer Bundestagsabgeordnete Ursula Groden-Kranich in dieser Legislaturperiode bereits die interfraktionelle Parlamentsgruppe zum Thema „Fluglärm“ initiiert hat, gehört sie auch wieder der neu konstituierten Parlamentsgruppe „Bahnlärm“ an. „Beide Bereiche spielen für die Menschen in meinem Wahlkreis eine große Rolle. Während die Stadt Mainz und ihre nähere Umgebung eher dem Fluglärm ausgesetzt sind, steht für die Menschen in Bingen und am Mittelrhein die Bekämpfung des Bahnlärms im Vordergrund“, so Groden-Kranich.

„Lärm macht krank und beeinträchtigt in hohem Maße die Lebensqualität der Betroffenen. Aus diesem Grund haben wir uns bei der neuen Konstituierung der Parlamentsgruppe „Bahnlärm“ dafür ausgesprochen, auch weiterhin an unserer Forderung für eine deutliche Reduzierung des Bahnlärms festzuhalten“, so die Abgeordnete. Nachdem bereits in der vergangenen Wahlperiode die gesetzlichen Weichen gestellt wurden, nach denen bis 2020 die Halbierung des Bahnlärms erfolgen soll, widmen sich die Abgeordneten nun vor allem auch der Zeit nach 2020. „Wenn die Bahn bei der Mobilität der Zukunft eine größere Rolle spielen soll, bleibt selbstverständlich der Lärmschutz eine Daueraufgabe“, hebt Groden-Kranich hervor. Neben einem Rechtsanspruch auf Lärmschutz und der Einhaltung der WHO-Grenzwerte zum Gesundheitsschutz von 40 dB(A) nachts, fordern die Abgeordneten auch verstärkt vollautomatische Überwachungsmechanismen sowie für den Mittelrhein eine zügige Kosten-Nutzen-Analyse für eine tunnelgeführte Neubaustrecke „Troisdorf/Mainz-Bischofsheim“.

JU: Rücktritt und mehr Aufklärung notwendig

Die Junge Union (JU) im Kreisverband Mainz-Bingen zeigt sich erschüttert über die neusten Enthüllungen rund um den Oppenheimer Stadtbürgermeister Marcus Held (SPD) und die Vorgänge in rheinhessischen VG-Rathäusern. Die AZ hatte über umstrittene Grundstücksverkäufe Helds und Strafanzeigen gegen Penzer und Spiegler in ihrer Dienstagausgabe berichtet. „Es muss schnell mehr Transparenz in die Vorgänge kommen. Dabei braucht es die aktive Aufklärung durch die betroffenen Bürgermeister“, fordert die JU.

„Wir gehen mittlerweile von einem System der Selbstbedienung aus. Deshalb ist der sofortige Rücktritt von Marcus Held unvermeidlich, um nicht dauerhaft das Vertrauen in die Kommunalpolitik in unserem Landkreis zu zerstören“, ist sich JU-Vorsitzende Maike Malzahn mit ihren Stellvertretern Markus Forschner und Tim Süssenberger einig. „Die Kommunalaufsicht hat zügig dafür Sorge zu tragen, dass das geltende Recht eingehalten wird. Dies gilt auch für die anderen, umstrittenen Themen wie die Abführungspflichten von Bürgermeistern“, so Malzahn. Gegen Penzer und Held ermittelt aktuell die Staatsanwaltschaft wegen Untreuevorwürfen. 

Das Land hatte zudem als oberste Aufsicht der Kommunen klargestellt: Gelder, die Bürgermeister wie Penzer und Spiegler aus Tätigkeiten in kommunalen Unternehmen wie der Wasserversorgung (wvr) oder Energiedienstleistungsgesellschaft (EDG) erhalten, gehören in die jeweiligen Verbandsgemeindekasse eingezahlt. „Spiegler und Penzer scheinen dies nach wie vor nicht umsetzen zu wollen und behaupten, die Rechtslage nicht gekannt zu haben. Sie berufen sich dabei auf Bescheide der Kommunalaufsicht. Dabei ist dies nicht eine rein juristische Frage. Es ist eine Frage des Anstands, fälschlicherweise einbehaltene Gelder an die Verbandsgemeindekasse zurückzuerstatten“, so Süssenberger. „Und das notwendige Maß an Anstand hat Held offensichtlich vollständig verloren, weshalb sein Rücktritt unausweichlich ist“, ergänzt Forschner, „fernab der Ergebnisse der strafrechtlichen Ermittlung“.

Nur so kann nach Auffassung der Jungen Union wieder das Vertrauen in die Kommunalpolitiker wachsen. Dabei muss zukünftig in vielen VG-Rathäusern des Landkreises offensichtlich schärfer kontrolliert werden, damit das geltende Landesrecht eingehalten wird. „Hier ist die Kommunalaufsicht gefordert, zügiger zu handeln und schneller bei Bedarf einzugreifen“, fordern die JU-Vertreter.

27.01.2018 - CDU VG-Rhein-Selz-Chef Schäfer fordert ebenfalls Marcus Held zum Rücktritt von allen Ämtern auf

Es ist mittlerweile unerträglich, fast jeden Tag treten neue Erkenntnisse von Verfehlungen des Stadtbürgermeisters und Bundestagsabgeordneten Marcus Held zu Tage. Mit Bekanntwerden des gestern in der AZ und in anderen Medien veröffentlichten Artikels über die Grundstücksgeschäfte von Herrn Held, hat er eine rote Linie überschritten. Ich schließe mich zu 100 Prozent den Ausführungen meines CDU Fraktionssprechers Herrn Thomas Günther an, der in der letzten Ältestenratssitzung den Rücktritt von Marcus Held von allen Ämtern gefordert hat.
Es ist ethisch und moralisch nicht verantwortbar, dass jemand wie Herr Held, der aufgrund seines Mandates eine dermaßen große Vorbildfunktion besitzt, seine Macht und sein Insiderwissen zu seinen Gunsten derart schamlos ausnutzt. Dies haben auch zwischenzeitlich die SPD Kreisverbände erkannt und ihn ebenfalls zum Rücktritt aufgefordert. Herr Held hat mit seinen Tun nicht nur sich und der SPD einen Bärendienst geleistet, nein, er hat damit dem Ansehen aller Ehrenamtlichen die sich in der Kommunalpolitik engagieren beschädigt und zur zusätzlichen Politikverdrossenheit beigetragen.
Aufgrund der multiplen Funktionen von Herrn Held auf allen Ebenen im Wahlkreis, ist es zwischenzeitlich nicht mehr nur ein rein Oppenheimer Problem, sondern ein überregionales. Ich frage mich, wann auch die SPD Fraktionen im Stadtrat Oppenheim, im VG-Rat Rhein-Selz, im Kreistag Mainz-Bingen und im Bundestag dies erkennen und entsprechend handeln.
Ich kann daher Herrn Held nur empfehlen, das verlorengegangene Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Politik, durch einen Rücktritt von allen politischen Ämtern wieder herzustellen.

©2017 CDU-Mainz-Bingen. All Rights Reserved. Designed By Michael Beaury

Search